Vorwort
der Initiative Aachener Fördervereine für Kultur in
der Schrift "Kultur zahlt sich aus"
Die Zeiten
sind schwierig. Das Geld ist knapp. Es wird gespart, eingespart
- am besten das, was nicht so nötig ist, da, wo es nicht
so viele trifft, höchstens ein paar Künstler oder Leser.
Das wäre doch am sozialsten . . . Oder?
Kultur bringt die Menschen zusammen, spornt sie an, weckt ihre
Phantasie und Eigeninitiative. Wie sonst nur Liebe und Natur spricht
sie die tiefsten Gefühle an. Sie unterhält nicht nur.
Sie offenbart das Schöne wie das Hässliche. Sie schärft
den Blick für Licht und Schatten. Sie tut gut und legt den
Finger in die Wunde. Nichts ist sozialer als Kultur. „Die
im Dunkeln sieht man nicht.“ Die auf der Schattenseite der
Gesellschaft leben, würden ohne Kultur allerdings noch weniger
beachtet.
Wer sich kulturell betätigt, weiß zumeist besser Bescheid,
wo sozial und politisch, in Bildung und Arbeitswelt der Schuh
drückt. Kultur, Literatur,
Theater, Kunst, Musik sind immer sozial.
Aachen und die Aachener halten sich etwas zugute auf ihre Geschichte.
Die Menschen fühlen sich wohl hier und setzen auf die Zukunft.
Stolz, Zufriedenheit und Hoffnung sind gut, aber nicht genug.
Die Menschen, die Aachens kulturelle
Einrichtungen besuchen und sich in ihnen engagieren, halten die
Tradition dieser Stadt lebendig.
Sie sorgen vielfältig für Bildung und soziales Fundament.
Sie sind das kreative Potenzial für die Zukunft. Sie machen
Aachens Attraktivität aus und stellen schließlich einen
knallharten Wirtschaftsfaktor dar. Die Bilanz all dessen offenbart
nicht zuletzt eindrucksvolle Zahlen (siehe Seite 68).
Kultur
zahlt sich aus (PDF-Datei)
|