Zur Theresienkirche
1662 bezogen Karmelitinnen aus dem
Kölner Karmel den Klosterneubau. Erst 1739 konnte mit dem
Bau der Kirche begonnen werden. Die Pläne waren von Laurenz
Mefferdatis. Die feierliche Kirchweihe war am 7. Oktober 1748.
Die Innenausstattung wurde nach Plänen von Joh. Jos. Couven
ausgeführt. Nach 1802 kamen die Gebäulichkeiten in den
Besitz der Stadt Aachen, 1938 die Kirche in die Verwaltung der
Städtischen Museen. Im April 1944 wurde sie zerstört.
1957 ging sie in Landesbesitz über. Den Wiederaufbau und
die Inneneinrichtung leitete Architekt Hans Küpper.
Einschiffiger Backsteinbau mit Kalksteingliederung
in drei Achsen, gerade schließender eingezogener Chor hinter
Triumphbogen; Kreuzrippengewölbe; Fassade in Pilasterarchitektur,
im Mitteltrakt Pilasterportal, rundbogige Fenster; über Hauptgesims
Segmentgiebel flankiert von geschweiften Mauerwangen, Rundbogenfenster.
- Einheitliche Rokokoausstattung.
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